Ein weiterer Tag finanzielle Freiheit

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Im Oktober habe ich damit angefangen einen Kalender zu erstellen, auf dem ich die Tage markiere, an denen ich bereits rechnerisch finanziell frei bin. In einem passenden, kleineren Beitrag bin ich darauf kurz eingegangen. Nun ist mir aufgefallen, dass ich nach meinem letzten Aktienkauf von Anheuser-Busch Anfang des Monats den Kalender gar nicht aktualisiert habe.

Durch den Kauf sind weitere 41,37€ Dividenden hinzugekommen, wodurch sich die jährlichen Einnahmen auf 735€ erhöht haben. Bei meinem vorerst festgelegten Betrag von 70€, den ich pro Tag für meine finanzielle Freiheit brauche, ergeben sich 10 Tage, an denen ich rechnerisch bereits finanziell frei bin. Prozentual bedeutet dies 2,7% (vorher 2,4%) des Jahres.

Die aktuellen Top-Zahler sind übrigens Unilver (76,38€ p.a.), Caterpillar (74,85€ p.a.) sowie Coca-Cola (70,66€ p.a.),  durch die bereits drei finanziell freie Tage zusammenkommen.

 

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11 Gedanken zu „Ein weiterer Tag finanzielle Freiheit

  1. Ich finde die Idee sehr gut, deine finanzielle Freiheit in Tagen zu veranschaulichen. Das ist für viele noch klarer als die abstrakte Variante, den Anteil seiner Ausgaben zu bewerten.

    Ich drücke die Daumen, dass du deinem Weg treu bleibst. Eines ist nämlich sicher: Es wird steinig und schwer! :)

    VG, Rico

  2. Es werden noch viele Tage in deinem Kalender grün werden! Du bist absolut auf dem richtigen Weg.

    Immer schön der Dividendenstrategie treu bleiben dann kann auf Dauer nichts passieren.

    Ich bin erst richtig vorwärts gekommen ab dem ich mir nach und nach amerikanische High-Yields ins Depot gelegt habe. Diese baue ich noch weiter aus. Es gibt wirklich tolle Möglichkeiten wenn man sich bei den Amis reinarbeitet. Jedoch ist auch das dann ein harter und steiniger Weg … um mich meinem Vorredner anzuschließen. Amerikanische Bilanzen sind nicht so leicht zu lesen. Doch ohne geht es nicht …

    Weiterhin viel Erfolg!!!
    Michael

    1. Danke euch beiden! Es freut mich, dass ich meine Reise mit Mit-Investoren und interessierten Lesern erleben kann – und im Idealfall jeder davon profitiert.

      @Michael: bei meinem langen Anlagehorizont baue ich zur Zeit einen Mix aus High-Yieldern und Wachstumswerten auf, wobei die High-Yielder noch relativ schwach vertreten sind. Es fühlt sich aber „richtig“ an, weil durch die Wachstumswerte die Dividenden und damit die Rendite in der Zukunft stärker steigen wird – auch wenn das Reinvestieren geringer ausfällt…

      1. Ich wage mal eine Voraussage. In 7-8 Jahren wirst Du 4-stellige Einkünfte pro Monat generieren. Das lässt sich leicht hochrechnen wenn Du ca. 15 K pro Jahr weiterhin investierst und irgendwann (mit einigen High-Yields) ca. 8 % Div.-Rendite im Schnitt auf dein Depot hast. Und das gute ist, dass es immer leichter wird. Je weiter das Depot wächst. Weil man immer mehr Geld schöpft, das man wieder investieren kann. Ich hab gute Erfahrungen mit High-Yields gemacht. Halte beispielsweise 3000 PSEC und bekomme schon dadurch jeden Monat 250 schnucklige Dollars. Da können die klassischen Dividendenaristokraten einfach nicht mithalten. Vor allem halte ich das Risiko bei den High-Yields für absolut beherrschbar wenn man sauber analysiert und entsprechend streut. Oder schau Dir mal PNNT an. Dividende ist immer gewachsen oder wurde zumindest nie gekürzt. Bewertung passt und der Laden läuft. 15 % … Die Dinger, und viele andere, gabs im Februar zum absoluten Discount-Preis. Zum Glück konnte ich einige Schnappen. Doch auch aktuell halte ich die Niveaus noch für interessant.

        Weiterhin viel Spaß und Erfolg! Aber vorsicht … Suchtgefahr :-)

        1. Mann, da hab ich mir ja ein schönes Ei gelegt. Vorher lob‘ ich noch Pennantpark. Jetzt melden die schlechte Zahlen und kürzen die Dividende von 28 auf 18 US-Cent ab nächstem Jahr. Die sind dann zwar wohl ziemlich sicher und bedeuten immer noch rund 10 % aber mein Forecast leidet erst mal. PNNT nachbörslich 7 % runter. Da sie deutlich unter Buchwert notieren sollten sie sich auch morgen um die 7 Dollar halten können. Mit einem Blutbad rechne ich nicht. Bin nun ganz froh dass die Berichtssaison vorüber ist. 3-4 Schlappen musste ich schon einstecken. Doch auch damit lässt sich umgehen. Eine gute Streuung macht auch ein paar Dämpfer verkraftbar.

          1. Hab mich die letzten beiden Tage ein wenig mit High-Yieldern bzw. vor allem mit Prospect Capital beschäftigt und mich versucht in die Bilanzen einzulesen. Was soll ich sagen… gar nicht so einfach und ich bin hin und her gerissen. Mir fällt es extrem schwer, eine Wertung vorzunehmen.

            Prospect Capital hat die letzten 4 Jahre mehr Dividenden pro Jahr ausgeschüttet als sie eingenommen haben. 2015 wurden die Dividenden von 0,11 auf 0,83 USD pro Monat gekürzt. Der Cash-Bestand im September in Höhe von 132 Mio. USD hört sich verdammt gering an (Ausschüttung von 395 Mio. USD an Dividenden pro Jahr). Auf der anderen Seite investieren sie weiter in Immobilien und steigern so von Jahr zu Jahr das Ergebnis pro Jahr (abgesehen von 2016). Der Buchwert liegt bei 9,60 USD pro Aktie wohingegen der Aktienpreis bei 8,09 USD liegt.

            Wie soll ich sagen… mir fällt die Bewertung extrem schwer und vermutlich fehlt mir hier die Erfahrung.

            Trotzdem habe ich mir vorgenommen demnächst oder schon nächsten Monat PSEC Aktien zu kaufen. Zum einen wegen der echt hohen Div.-Rendite und zum anderen weil mein aktuelles Depot bei den vielen Blue Chips risikoreichere Aktien verkraften kann.

  3. Hi Dennis,

    Wow, das ist ne echt gute Idee um das ganze etwas greifbarer darzustellen. Das stellt das ganze Thema sicherlich weniger abstrakt dar. Ich bin mit meinen Aktien leider noch nicht so weit wie Du, ich bin aber mit meinem Business bereits im hohen dreistelligen Bereich bis hin zum frühen vierstelligen Bereich tätig (Gewinn). Ich denke somit bereits mit meinem Business einen grösseren Teil meiner Fixkosten. Natürlich verwende ich dieses Geld nicht für die Fixkosten, sondern investiere in mein Business um es wachsen zu lassen!

    Gruss
    Der Sparkojote

    1. Ich bin sehr gespannt, wenn du uns dein Business vorstellst! Hab schon auf deinem Blog davon gelesen. Ein dreistelliger Betrag beim eigenen Unternehmen mit 20 Jahren ist nicht schlecht!

      Sofern es interessiert, kann ich auch gerne mal ein paar Worte über meine Nebeneinkunft verlieren, die ich aber aktuell nicht weiter ausbaue. Gewinn letztes Jahr: ca. 600€ (komplett passiv).

      Viele Grüße,
      Dennis

  4. Ich werde es sicherlich vorstellen, kann aber nicht versprechen das es noch dieses Jahr passieren wird. Wahrscheinlich verschiebe ich das vorerst auf das nächste Jahr, da die Weihnachtszeit immer sehr hektisch ist. Falls du in Zukunft einen Beitrag darüber machen wirst, werde ich ihn sicherlich lesen :-)

    Gruss
    Der Sparkojote

  5. Gute Idee, wenn sie für dich klappt, hilft auch der Motivation denk ich, ich schauffel einfach soviel Kohle rein wie es geht und dann schaun mer mal in 10 Jahren…möchte da gerne 4 stellig sein mtl. und einfach schön Leben, Job macht mir Spass und ist relativ einfach verdientes Geld, möchte ich solange wie es geht machen.
    Wenn ich ab 60 mal sagen kann jetzt weniger, perfekt!
    Aber direkt auf das Ziel finanzielle Freiheit arbeite ich sowieso nicht hin! Habe das Ziel den Winter im warmen Ausland mit Frau zu verbringen dann später mal…sollte laut momentaner Planung „locker“ drin sein.
    Wenn das mit 60 schon klappen sollte, wäre es natürlich wunderbar…;-)

    gruss

    1. Die finanzielle Freiheit ist natürlich ein hoch gestecktes Ziel, das nicht unbedingt assoziieren soll, dass ich nicht weiter arbeiten würde. Die Arbeit macht mir momentan so wie dir sehr viel Spaß und ist absolut bereichernd. Aber ich denke, dass es sich sehr viel leichter lebt, wenn man ein höheres monatliches Nebeneinkommen hat.

      Ob der Winter dann im Warmen verbracht wird oder ggf. die Arbeitsstunden reduziert werden – wer weiß. Das ist noch viel zu abstrakt ;-)

      Der Kalender zeigt jedenfalls, dass es bis dahin noch ein weiter Weg ist…

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