Aktienkauf: Qualcomm Inc.

Neues Unternehmen im Depot

Diesen Monat gab es keinen Nachkauf, stattdessen sind erstmalig Aktien des Unternehmens Qualcomm Inc. in mein Depot gewandert. Aufmerksam auf das Unternehmen bin ich hauptsächlich durch den Austausch mit Kollegen geworden, was neben dem Lesen von Blogs auch eine super Möglichkeit sein kann neue und interessante Unternehmen kennenzulernen.

Aktiv ist Qualcomm im Bereich der Halbleiter. Viele der Prozessoren, die ihr heutzutage in eurem Smartphone findet, sind oftmals von Qualcomm entwickelt und verkauft worden. Ein weiterer von dem Unternehmen abgedeckte Bereich ist Mobilfunk. Vor kurzem erst wurden beispielsweise Chips für den neuen 5G Standard von Qualcomm auf dem Mobile World Congress vorgestellt.

Durch die geplante Übernahme von NXP Semiconductors wird Qualcomm erstmals eigene Fertigungsstätten für Herstellung der Chips haben. Bis dahin werden die Produkte zwar durch Qualcomm entwickelt und verkauft, jedoch durch Auftragsfertiger wie TSMC hergestellt.

 

Der Kauf

Für die 25 gekauften Aktien sind bei einem Stückpreis von 49,78€ insgesamt 1.254,33€ inkl. Gebühren fällig geworden. Durch die im Monat April und Mai ausgeschütteten Dividenden – vor allem von Munich RE – konnte ich circa weitere 150€ investieren. Allein dies entspricht 3 Aktien bzw. 6,48$ an Dividenden mehr pro Jahr.

 

 

Die Dividenden

Von den 3 Aktien zu die gesamten 25 Aktien: pro Aktie schüttet Qualcomm zurzeit 0.57$ pro Quartal aus, wodurch eine Gesamtausschüttung von 57,00$ zu Stande kommt. Bezogen auf den Kaufkurs sind das satte 4,2% Rendite.

Und auch die Dividenden-Historie ist es wert erwähnt zu werden. Binnen gerade einmal 5 Jahren sind die Ausschüttungen von 0,25$ pro Quartal (2013) auf die oben erwähnten 0,57$ pro Quartal erhöht worden – eine Verdoppelung! Bei einer Ausschüttungsquote von aktuell circa 60% sind diese Erhöhungen nicht mal auf Kosten der Substanz geschehen.

12 Gedanken zu „Aktienkauf: Qualcomm Inc.

    1. Danke für deine Analyse – habe sie mir zwar jetzt erst durchgelesen, aber vielleicht hilft sie noch weiteren Lesern ;-)

  1. Moin,
    deine Rendite Berechnung ist meiner Meinung nach falsch. Du rechnest mit deinem Eurokaufkurs und nimmst die Dollardividende. Deine Rendite liegt wohl eher bei 4,2% ;-)

  2. Hi, die Wörter Dividende und Rendite sollten nicht in einem Kontext genannt werden, denn eine Dividende ist keine Rendite! Es ist eine Ausschüttung aus deinem Depotwert, du hast nach der Ausschüttung nicht mehr Geld als vorher, sondern weniger, da du noch Steuern dafür zahlen musst, dass der Betrag der Dividende vom Depotkonto aufs Depotgegenkonto transferiert wird. Wer sagt die Dividende brächte eine Rendite, der hat das Prinzip der Dividende nicht verstanden. Es ist als würde jemand fremdes einen Teil deiner Aktien in Geld umwandeln, ohne dass du es beeinflussen kannst.
    Rendite bedeutet es entsteht ein Mehrwert, aber der Entsteht nicht bei der Dividende. Fachlich ist der Satz „Dividende bringt Rendite“ falsch. Dass ist als würdest du eine Dachziegel deines Hauses verkaufen und würdest behaupten durch das Bargeld hätte dein Gesamtvermögen an Wert gewonnen.

    1. Hallo Pascal,
      der Begriff ‚Dividenden-Rendite‘ ist absolut etabliert, sei es auf Finanzseiten oder auch direkt in der Literatur. Sei er inhaltlich fachlich nicht völlig korrekt, so drückt er genau das aus, was viele sagen wollen: Die Dividende pro Jahr bezogen auf den Einstandskurs in Prozent.

      Solange alle Leser dieses Verständnis haben, ist es sinnvoll den Begriff zu verwenden – zumal ich davon ausgehe, dass fast alle Dividenden-Investoren verstanden habe, wodurch eine solche Dividende ensteht.

      Beste Grüße!

    1. Das zeigt, dass du nicht verstanden hast was Aktien sind und was eine Dividende ist. Mit dieser Einstellung erreicht man an der Börse nur eins: Schlechte Performance bis hin zu Verlusten. Wenn du 10.00€ in Aktien eines Unternehmens steckst, das Unternehmen dir über die Jahre 5.000 € ausschüttet und dann Pleite geht, hast du zwar viel Dividende, unterm Strich aber 50% Verlust. Ist dir das Egal? Gute Einstellung, so wird man bestimmt erfolgreich.

      1. Da hast du Recht, ein gutes Ergebnis sind 50% Verlust wie in deinem Beispiel natürlich nicht. Aber wie sieht das bei Aktien aus die keine Dividende ausschütten? Da liegt der Verlust bei ganzen 100% ;)
        Den Depotwert muss man natürlich, egal ob Dividendenstrategie oder nicht immer im Auge behalten.

      2. @ Pascal Ich verstehe dein Problem nicht. Jedes Unternehmen kann Pleite gehen ob die nun Dividende zahlen oder nicht… Mir geht es hauptsächlich um den Cashflow. Ob mein Depot nun 20% im Plus oder 20 % im Minus ist spielt für mich eine untergeordnete Rolle.
        Ich glaube eher du verstehst nicht so richtig was die Dividendenstrategie bedeutet. Wie Andi schon sagt muss man Depot trotzdem im Auge behalten. Sollte ein Unternehmen wirklich schlecht laufen dann wird erstmal geschaut woran es liegen könnte. Außerdem was stört es mich wenn 1 Unternehmen mal Pleite geht die anderen gleichen das locker aus…

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