Über mich

Moin zusammen!

Mein Name ist Dennis und ich habe eine Vision! Finanziell unabhängig zu sein und das bevor ich 45 Jahre alt bin.

Noch habe ich 20 19 Jahre Zeit mir diesen Traum zu erfüllen. Also noch lange hin? Keineswegs! Die finanzielle Unabhängigkeit als Angestellter geht nicht von heute auf morgen. Auch nicht von diesem aufs nächste Jahr. Deswegen beginne ich schon jetzt an der Vision zu arbeiten. Und ich freue mich, dass Du mich begleiten möchtest – auf meiner Dividenden-Reise!

 

Sei dabei!

Mit Blogs hatte ich nie viel zu tun. Und ehrlich gesagt, ich fand sie langweilig & öde.

Doch als mein Interesse ins Investieren geweckt war, entdeckte ich die vielen Blogs, die irgendwie faszinierend waren. Blogger, die über ihre Geschichte und ihre Erfahrungen schrieben. Sie zeigen ihr Ziele und wie sie nach und nach diesen Zielen immer näher kommen. Begleitet & unterstützt von etlichen Gleichgesinnten.

Mit diesem Blog möchte euch meinen Weg zeigen, wie er damals bei 0€ im Depot begann. Wie das Kapital langsam wächst und die ersten Dividenden eintrudeln. Ich denke, das kann für die interessant sein, die auch überlegen diesen Weg zu gehen.

 

Gebt mir Feedback!

Nur mit eurem Feedback kann ich auf Fragen eingeben, den Blog verbessern oder euch andere Informationen liefern. Schreibt mir einfach!

E-Mail: meine.dividenden.reise@gmail.com

 

Ich freue mich auf die Zeit mit euch!

 

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30 Gedanken zu „Über mich

  1. hallo lieber Dennis,
    ich bin wie du 26 und auch dabei mir den Weg zur Finazlienn Unabhängigkeit aufzubauen. Ich finde deinen Blog super :)
    Dennoch würde ich mir wünschen, dass du dein Depot immer aktuell aufzeigst (die letzte Depotübersicht ist von Januar?)

    Ich hab dir bei FB auch gerade kommentiert, dass du vllt mal zu consorbank wechseln solltest, schreib mir dazu gern :)
    LG
    myriam

    1. Hey Myriam,

      ich werde mich bessern… :-)
      Geplant war es einmal am Ende des Monats eine Depotübersicht zu erstellen, aber das ist irgendwie untergegangen. Ab morgen werde ich das ändern – da gibt eine aktuelle :-)

      Deinen Kommentar bei FB hatte ich schon gesehen, werde auf jeden Fall einige Broker anschauen und sollte ich zur Consorsbank wechseln, dir Bescheid geben. Kann aber noch ein wenig dauern, bis ich das Thema angehe ;-)

      PS: Wie weit bist du denn auf deiner Reise?

      Beste Grüße,
      Dennis

  2. Hey, schöner Blog. :)

    Ich bin auch 26 und verfolge ähnliche Ziele, vielleicht kann man sich ja mal austauschen.

    Mich würde deine Strategie interessieren. Wie wählst du deine Einstiegszeitpunkte? Was sind deine Kriterien für die Aktien, die du kaufst? Du möchtest sicher noch weiter diversifizieren!? Einige Sektoren sind ja noch nicht abgedeckt. Hast du vor die Aktien für immer zu behalten? Oder verkaufst du auch mal welche?

    Beste Grüße

    1. Es freut mich, dass dir der Blog gefällt… ;-)

      Deine Fragen werde ich in einem Beitrag mal aufnehmen und ausführlich drauf eingehen. Denke, das ist auch für andere interessant… wird aber noch ein wenig dauern ;-)

      Damit du aber nicht warten musst, hier eine kurze Zusammenfassung:
      Ich bin kein Finanzexperte oder Unternehmensanalyst. Deswegen ist mein „Ja“ oder „Nein“ zu einem Unternehmen meist das Ergebnis von kürzeren oder längeren Recherchen, sowie Betrachtung einiger Unternehmenskennzahlen. Vermutlich ist auch eine Portion Bauchgefühl und subjektives Betrachten mit dabei. Die Einstiegspunkte sind für mich relativ unbedeutend, da ich die Aktien mein Leben lang halten möchte. Dadurch können die Aktien heute teuer erscheinen, aber rückwirkend betrachtet waren sie dann doch günstig. Da ich aktuell einmal pro Monat kaufe, fällt die Entscheidung, welches Unternehmen gekauft wird, meistens erst wenige Tage oder Stunden vor dem Kauf – wenn dann gerade Unternehmen günstig sind, werden sie teilweise bevorzugt gekauft. Und ja, ich werde noch breiter Diversifizieren. Zum einen, weil dann das Risiko sinkt und zum anderen, weil es noch verdammt interessante Unternehmen da draußen gibt ;-)

      Beste Grüße,
      Dennis

  3. Hallo Reisender,
    ich bin 32 Jahre (alt), Ingenieur und mit dem Thema Dividenden vertraut. Finde deine Blog super, auch die Offenlegung deines Depots finde ich sehr ehrlich und bewundernswert. Zu meinem Feedback zu deinem Blog:
    – mit deiner Strategie triffst du in Zeiten des Niedrigzinsumfelds DEN richtigen Nerv
    – Zum Depot: du hast sehr viele US-Werte im Depot. Die Amis haben viele gute und sehr gute Aristokraten an Ihren Börsen gelistet. Aber bedenke – es gibt ein Wechselkursrisiko. Wenn du nicht in den USA lebst, würde ich spätestens zum „Rentenbeginn“ in EU-Werte umschichten. Einen guten Titel hast du ja bereits jetzt schon „MUC RE“. Eine Balance von 75% EU fahre ich zum Beispiel.
    – Die Mid-Caps aus Deutschland bieten gute Dividenden. Ich bin zum Beispiel sehr von der Hornbach-Holding angetan – schau dir den doch mal an. Konstante stiegerung, nie gesenkt, niedriger KGV.
    – Immobilien als Invest (eine kl Wohnung im Norden von DE, zum Beispiel Hannover, kann sich noch lohnen)
    – Ich habe mir das Buch „Cool bleiben und Dividenden kassieren“ besorgt, mit 20€ nicht gerade günstig, aber sehr sehr gut beschrieben. Dazu auch http://www.dividendenadel.de/ beachten.

    Weiter Kurs halten, du machst das Richtige!

    1. Hallo Jan,
      es freut mich, dass Du zum Blog gefunden hast.

      – Ja, da da gebe ich Dir absolut Recht
      – US-Aktientitel überwiegen deutlich im aktuellen Portfolio. Das ist nicht nur aufgrund eines Wechselkursrisikos problematisch, sondern auch, weil es keine Diversifikation nach Ländern gibt. Ich werde mich mal häufiger nach deutschen bzw. europäischen Unternehmen umschauen, allerdings ist der große Nachteil, dass viele nur einmal pro Jahr zahlen.
      Aber da wäre solch ein Dividenden-Rententopf genau richtig:
      https://www.rente-mit-dividende.de/2016/10/06/der-dividenden-renten-topf/
      – Bisher habe ich mich hauptsächlich auf große Unternehmen gestürzt, wohl wissend, dass die Rendite kleiner ausfallen wird. Bin Mid-Caps aber definitiv nicht abgeneigt – es gibt bloß so viele Unternehmen und zu wenig Kapital zum Investieren :-)
      – Immobilien habe ich für mich zur Zeit komplett als Investition ausgeschlossen. Grund dafür ist zum einen die fehlende Expertise und zum anderen, dass mich die Preise extrem abschrecken. Aber mit genug Erfahrung lässt sich hier bestimmt auch eine gute Investition finden.
      – Cool, wusste gar nicht, dass die Grafiken auch direkt im Netz stehen :-) Danke für den Hinweis.
      Das Buch steht auf meiner Wunschliste – bloß finde ich momentan keine Zeit zum Lesen…

      Das waren viele kurze Antworten auf deine Punkte, die auf jeden Fall sehr interessant sind.
      Wenn Du noch interessante Erfahrungen oder von deiner Reise berichten möchtest, nur zu – ich finde solche Infos immer sehr wertvoll und lesenswert :-)

      Viele Grüße,
      Dennis

  4. Willkommen beim Dividenden Aktien Investieren,

    toller Blog, sehr gute Zielsetzung. Ich könnte mir vorstellen, dass Du es mit entsprechender Disziplin wesentlich schneller Dein Ziel erreichst.

    Viele Erfolg und Dividendenhamster Pfote hoch,

    Gruß René

    1. Hallo René,
      danke für das Lob. Es freut mich, dass Du zum Blog gefunden hast.
      Auf gute Investitionen und viele Dividenden!

      Beste Grüße

  5. Hallo,

    mit unseren Zielen überschneiden wir uns. 45 ist auch für mich ein akzeptables Ziel. Ob es klappt weiß ich in 17 Jahren. Was ist dein Wunsch hinter dem Ziel? Warum möchtest du finanziell frei werden?

    VG
    Jan

    1. Hallo Jan,
      keiner kann vorhersehen wie es in 17 Jahren aussieht, aber anfangen muss man ;-)

      Finanzielle Freiheit bedeutet für mich totale Selbstbestimmung – tun und lassen, wozu man Lust hat.
      Ob das bedeutet nicht mehr zu arbeiten, die Stunden zu reduzieren, Dauerurlaub, … das werde ich hoffentlich in 17 Jahren erleben.

      Wie schaut es bei dir aus?

      PS: Bin schön öfter auf deiner Seite unterwegs gewesen – super Blog & sehr interessante Beiträge!

      Beste Grüße & viel Erfolg weiterhin!

  6. Hey!

    Zunächst: Sehr schöner Blog!!

    Ich bin ungefähr in deinem Alter (24) und hatte im März 2016 das erste Mal mit Aktien zu tun.
    Damals hatte ich mir für etwa 5000 Euro Aktien von Tesla gekauft und nach zwei-drei Tagen verkaufte ich alles wieder mit etwa 170 Euro Gewinn und großem Herzklopfen.
    Kurz vor der Vorstellung vom Model 3 investierte ich nochmals 5000 Euro in Tesla und konnte 450 Euro abräumen. Von da an war ich von Aktien begeistert.
    Ganz besonders tat es mir dann aber die Dividende und Warren Buffet an.
    Im wühlte mich durch Dividendenblogs und Finanzseiten und begann schließlich selber, ein Dividenden-Depot aufzubauen und investiere nun monatlich etwa 1000 Euro hierfür.

    In jedem Fall hast du ein ziemlich schönes Depot und ein ambitioniertes Ziel. In einige Unternehmen habe ich auch schon fleißig orientiert. Das konkrete Endziel, wie du es hast, fehlt mir jedoch noch. Ich glaube, ich will einfach nur viel Geld scheffeln.
    Wenn du Interesse hast, kann ich dir ja mal mein Depot vorstellen.

    Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Erfolg mit deinem Depot!

    Beste Grüße!

    1. Hallo Enno,
      sehr interessante Geschichte, kann mir richtig vorstellen wie man durch so einen schnellen Gewinn an der Börse wie fixiert ist und hofft, dass es immer so weiter geht ;-)

      Das schnelle Geld scheffeln mit der Dividendenstrategie wird man nicht erreichen. Vielmehr geht es um einen langfristigen Aufbau von Vermögen. Das hat natürlich den Effekt, dass es nicht ganz so spannend ist wie kurzfristiges Traden, dafür aber relativ kontinuierlich immer weiter nach oben geht.

      Fühlst du dich denn mit der Dividendenstrategie wohler als mit dem kurzfristigen Handeln?

      Und klar, über eine Depotvorstellung würde ich mich freuen. Ideen und Inspirationen ist das, was das Lesen anderer Blogs und Posts so interessant macht – schließlich gibt es noch viele Unternehmen, die einem noch nicht über den Weg gelaufen sind.

      PS: Dass du mit 24 Jahren schon regelmäßig investiert finde ich super, denn umso früher man anfängst, desto besser kann der Zinses-Zins Effekt wirken :-)

      Beste Grüße!

      1. Hey Reisender,

        kurzfristiges Handeln ist für mich keine gute Option. Man schaut ständig auf die Kurse und muss im Gegensatz zur Dividenden-Strategie deutlich mehr Zeit investieren.
        Ich habe es deutlich lieber, wenn ich ein gutes Unternehmen behalten kann und trotzdem Geld auf mein Konto rieselt.
        Ich denke, die jährliche Erhöhung der Dividende ist bei der Dividenden-Strategie ein verdammt guter Trumpf.
        Wenn die jährliche Erhöhung über der Inflationsrate liegt, kann so ein Dividenden-Depot nach 10 Jahren richtig rollen..

        Zu meinem Depot: Derzeit bin ich in 18 Unternehmen investiert. Ich möchte auf etwa 20 Unternehmen kommen und danach die Stückzahl der Aktien erhöhen. Einen genauen Plan hierzu gibt es aber nicht und ich bin da ziemlich flexibel. Teilweise wird man merken, dass ich dem guten Buffett nachahme (soll ja selten die schlechteste Entscheidung gewesen sein). Deswegen sind auch zwei Unternehmen im Depot enthalten, die derzeit keine Dividende auszahlen. Hier nun das Depot (Kritik, Feedback oder Tipps sind gerne erwünscht):

        110 Coca-Cola Co.
        70 General Mills Inc.
        50 Unilever N.V.
        16 The Kraft Heinz Company
        60 DaVita HealthCare Partners Inc (derzeit keine Dividende/ Buffetts Idee)
        20 Johnson & Johnson
        45 AbbVie Inc
        20 CVS Health Corp
        17 Procter & Gamble Co.
        90 Verizon Inc.
        40 AT&T Inc. (AT & T Inc.)
        215 Sirius XM Inc (derzeit keine Dividende/ Buffetts Idee)
        10 IBM Corp. (International Business M…
        75 Royal Dutch Shell (A)
        18 Phillips 66
        32 BMW AG
        45 Wells Fargo & Co.
        8 Munich Re SE

        Beste Grüße!

        1. Moin Enno,
          dein Depot gefällt mir richtig gut! Viele der Aktien sind absolute Klassiker und aus einem Dividenden-Depot nicht wegzudenken. Und einige davon schmücken auch mein Depot :-)

          Die Idee mit dem Investieren in Aktien, die noch keine Dividende ausschütten, ist sehr spannend. Habe darüber auch schon öfters nachgedacht, auch wenn sie per Definition erstmal nicht in die Dividenden-Strategie passen. Aber die potentielle Wachstumsrate kann, beginnend bei 0€ Dividende, natürlich enorm sein.

          Eine Möglichkeit, wenn man von Buffets-Investitionen überzeugt ist, wäre eine Direktinvestition in Berkshire Hathaway. Dort wird zwar ebenfalls noch keine Dividende ausgeschüttet, aber ich meine gelesen zu haben, dass sich das eventuell ändern wird…

          Beste Grüße!

          1. Hey Reisender,

            Danke für die Rückmeldung :)

            Ich hoffe natürlich, dass die Unternehmen irgendwann einmal eine Dividende auszahlen.
            Sirius hat es wohl bald vor und schüttet vlt sogar noch dieses Jahr einen geringen Teil des Gewinns aus. Mal schauen..

            Berkshire Hathaway habe ich mir schon sehr oft überlegt und eigentlich macht man da ja nichts falsch.
            Ich denke mal, die Aktie wird irgendwann in mein Depot einziehen.

            Übrigens: Ein guter Kauf mit der Munich Re im April. Bald schüttet das Unternehmen ja die jährliche Dividende aus. Leider ist der Preis bei ca. 180 Euro doch recht hoch gewesen.
            Aber die Dividendenrendite ist ja trotzdem ganz gut. :)

            Beste Grüße!

        2. Hallo Enno,

          ein schönes Depot hast du Dir da aufgebaut. Ich finde die Idee, in weiten Teilen einfach Buffetts Depot zu kopieren, sehr vernünftig. Das ist a) bestechend einfach und b) ziemlich schlau. Dazu würde es definitiv auch passen, Berkshire Hathaway zu kaufen, um an den vielen nicht börsennotierten Perlen, die Buffett gekauft hat, zu partizipieren. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man mit Berkshire-Aktien sehr gute Chancen hat, die nächsten 10 Jahre 10% p.a. zu machen. Auch ohne Dividenden.

          Mir gefällt Dein Fokus auf konjunkturunabhängige Branchen. 28 % Getränke&Nahrungsmittel ist vielleicht etwas viel, aber warum nicht. 13 % Telcos ist auch nicht gerade wenig. Für meinen Geschmack haben die Telcos oft zu hohe Payout-Ratios, geringe Wachstumsaussichten und zu hohe Schulden (Ebenso die Ölförderer wie RDS; Philipps66 ist da mit seinem Fokus auf Downstream sicher eine Ausnahme). Ob das auf Deine Werte zutrifft, kann ich nicht sagen, weil ich mich mit diesen nicht näher beschäftigt habe. Kennst Du http://www.4-traders.com? Da gibt es kostenlos einen schnellen und vor allem graphisch aufbereiteten Überblick über die Entwicklung der Fundamentaldaten eines Unternehmens im Zeitverlauf.

          Ich vermisse in Deinem Depot allerdings Wachstumswerte wie Apple und Amazon, Alphabet oder Facebook, und Priceline. Du bist ja jung und auf den stetigen Cashflow aus hohen Dividenden zur Zeit noch nicht angewiesen, um davon Deinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Warum also nicht zumindest auch auf Wachstumswerte setzen? In ein, zwei Dekaden werden die guten Wachstumswerte von heute die Dividendenzahler von morgen sein. Auch Amazon, aber das kann sicher noch dauern. Da ist die Wachstumsgrenze noch lange nicht erreicht. Bei Apple hat der Wandel schon begonnen, es wird Cash regnen. Nicht von ungefähr ist Buffett bei Apple massiv eingestiegen. Auch Microsoft halte ich nach wie vor für aussichtsreich, auch wenn Buffett diese Aktie bislang stets gemieden hat. Aber wer weiß, wer hätte schließlich gedacht, dass er jemals wieder eine Fluglinie kaufen würde?

          Industriewerte wie z.B. Siemens, 3M oder General Electric fehlen in Deinem Branchenmix m.E. auch noch. Aber Du bist ja noch im Aufbau.

          Mit 80% US-Aktien könnte Dein 40k-Depot zur Länder-Diversifizierung sicher ein paar weitere europäische Qualitätstitel sehr gut vertragen. Werte wie DIAGEO, Reckitt Benckiser, Novo-Nordisk, Svenska Cellulosa, Givaudan, Kerry Group, Heineken, L’Oreal, LVMH, haben meines Erachtens einen Platz auf der Watchlist verdient.

          Mir gefallen auch Unternehmen, die einen hohen Umsatzanteil aus langfristigen Wartungsverträgen generieren. Das glättet die Geschäftsentwicklung. Dazu zählen etwa die Fahrstuhl- und Rolltreppenhersteller KONE (Finnland) und Schindler (Schweiz).

          Vielleicht schaust Du auch mal in der zweiten Reihe. In Deutschland gibt es hervorragend geführte, vor allem Familienunternehmen, mit einer astreinen Dividendenhistorie. Diese Werte würden m.E. sehr gut in ein Langfristdepot passen, auch wenn einige davon (aber nicht alle) z.Z. wirklich sehr ambitioniert bewertet sind. Ich denke da an Werte wie Sixt Vorzugsaktien, Fuchs Petrolub Stammaktien, Fielmann, Rational, Grenke, CTS Eventim. Im DAX: Henkel Stammaktien und Merck KGaA, ebenso Fresenius und Fresenius Medical Care. FMC und DaVita wären allerdingswohl eine Dialyse-Aktie zu viel im Depot…

          Ich hoffe, ich konnte Dir ein paar Anregungen geben,

          und wünsche Dir auf Deinem weiteren Investorenweg alles Gute und viel Erfolg (den Du sicher haben wirst).

          Beste Grüße

          Colibri

          1. Hey Colibri!

            Danke für die ausführliche Antwort und die guten Tipps!
            Du hast dich ja mit meinem Depot recht intensiv auseinandergesetzt!
            4-traders kannte ich zuvor noch nicht. Die Seite werde ich mal genauer anschauen :)

            Mit Berkshire Hathaway hast du vollkommen recht! Zweifellos eine tolle Aktie.
            Ich frage mich nur, was mit der Aktie passiert, wenn Buffett einmal nicht mehr unter uns weilt. Er hat ja inzwischen ein hohes Alter erreicht.
            Kurzfristig wird sich an den jährlichen Gewinnen von Berkshire sicherlich nichts ändern. Die Unternehmen machen ja auch ohne Buffett gewinne. Wie sieht es jedoch aus, wenn Berkshire auf Veränderungen reagieren muss. Da hatte ja Buffett meist einen klaren Blick und konnte Berkshire einwandfrei durch Krisen manövrieren..
            Das ist zumindest eine Frage, die mich zu Berkshire Hathaway umtreibt.

            Apple habe ich mir schon öfters als Wachsumswert überlegt. Vor einem halben jahr wäre ein Kauf optimal gewesen.. Leider habe ich die Gelegenheit an mir vorüberziehen lassen.

            Siemens und 3M sind auch schon auf der Watchlist. Die sind aber zurzeit recht teuer, oder?

            Mit der Länder-Diversifikation hast du vollkomen recht. Ich habe einen hohen Anteil an US-Aktien und möchte das demnächst ein wenig ausgleichen.
            Ich habe schon mit ein paar Unternehmen aus der Schweiz geliebäugelt.
            Jedoch schreckt mich da die Quellsteuer ab.
            Fuchs Petrolub, Fielmann und Fresenius habe ich auch schon eine Weile auf der watchlist :)
            Warum aber bei Fuchs Petrolub genau Stammaktien und nicht Vorzugsaktien?

            Hast du eigentlich auch irgendwo dein Depot vorgestellt? :)

            Beste Grüße!

          2. Hallo Enno,

            es ist eigentlich schon viel zu spät, aber es juckt mir in den Fingern, Dir noch zu antworten:

            Ja, Dein Depot hat mir gefallen und mich neugierig gemacht, Deine Diversifikation etwas genauer zu durchleuchten — und mit meiner zu eigenen zu vergleichen. Die absoluten Zahlen spielen für mich keine Rolle, das war nur der einfachste Weg, die Branchen- und Ländergewichtung über ein Tool der Commerzbank automatisiert angezeigt zu bekommen.

            Da ich bislang keinen eigenen Blog betreibe, habe ich mein eigenes Depot auch nirgendwo publiziert. Aktuell verfolge ich privat die Strategie, in etwa gleichgewichtet einen großen Strauß an Aktiensparplänen zu besparen. Hinzu kommen noch ein paar Einzelaktien, die aktuell (noch?) nicht als Sparplan verfügbar sind. Die meisten Titel sind zwar aktuell keine Schnapper. Doch ich habe für mich beschlossen, sofort zu investieren, wenn das Geld dafür da ist, und der einmal getroffenen Aktien-Auswahl weitgehend die Stange zu halten — zumindest, solange das Geschäftsmodell intakt bleibt. Die Automatisierung des Investitionsprozesses diszipliniert mich und spart Zeit. Die Nachteile (mit 1,5 % sehr hohe Orderkosten, keinen direkten Einfluss auf den Kaufkurs) nehme ich in Kauf, solange das Depot noch nicht sechsstellig ist. Ich kaufe zwar in etwa gleichgewichtet zu, mache aber kein Rebalancing. Dazu hat mich die Idee des Coffee Can Portfolio von Robert Kirby inspiriert.

            Meine Aktien sind: 3M, Abbott Laboratories, Adobe Systems, Alphabet,
            Amazon, Amgen, Apple, Berkshire Hathaway, CTS Eventim, Diageo, Facebook, Fanuc, Fielmann, Fresenius, Fuchs Petrolub, General Mills, Grenke, Henkel, IBM, Johnson&Johnson, Kion Group, KONE, Medtronic, Merck KGaA, Microsoft, Nike, NVidia, Priceline, Rational, Reckitt Benckiser, Shimano, Sixt SE Vz, Starbucks, Svenska Cellulosa, Swatch Group, Symrise, Walt Disney, Unilever, V.F. Corp und VISA Inc.
            Du siehst, der U.S.-Anteil ist mit 50 % auch bei mir sehr hoch. Ich sehe das aber entspannt, weil viele der U.S.-Konzerne ja global aktiv sind und ihre Umsätze nicht nur im Heimatmarkt generieren.

            Ich hoffe, mit der Unternehmensauswahl im nächten Bärenmarkt geringere Kursverluste einzufahren als der breite Markt. Rückblickend hätte es mit ca. 32 % maximalem Drawdown
            während der Subprime-Krise von 2007-2009 geklappt (der S&P 500 verlor ca. 50 %). Ob sich die Unternehmensauswahl auch beim nächsten Mal als sturmfest erweisen wird? Time will tell. ETFs kaufe ich jedenfalls nicht. Kirby schrieb schon 1984: „Most index funds are not set up to avoid inferior performance“. Ich denke, das stimmt noch heute.

            Ich glaube nicht, dass Berkshire ohne Buffett nicht mehr rundlaufen wird. Schon jetzt mischt er sich wenig in die Führung der zahlreichen Firmen, die Berkshire komplett geschluckt hat, ein. Sein Personal hat er sicher sorgsam ausgewählt und es dürfte ähnlich ticken wie er. Sicher würde sein Ableben einmalig zu einem großen Kursrücksetzer führen, der aber nach meiner Einschätzung sehr schnell wieder aufgeholt werden dürfte. Jedenfalls würde mich das Risiko seines baldigen Ablebens von einem Investment in Berkshire keinesfalls abhalten.

            Ja, bei Siemens und 3M schreien die aktuellen Preise vielleicht nicht unbedingt nach massiven Käufen. Da wünscht man sich schon einen ordentlichen Rücksetzer für den Einstieg. Aber wer weiß schon, ob und wann der kommt? Ich gehe halt einfach sukzessive per Sparplan rein.
            Man kann sich aber auch wie das „Buffettsche“ Krokodil auf die Lauer legen und (gegebenfalls Jahre lang) auf „Beute“ warten. Was dann am Ende besser war, weiß man immer erst hinterher…

            Die Sache mit der schweizerischen Quellensteuer ist in der Tat lästig. Aktuell habe ich u.a. aus diesem Grund auch Schweizer Werte in meinem privaten Depot (abgesehen von Swatch) gemieden – und z.B. Symrise anstatt Givaudan ins Depot aufgenommen. Für Angehörige kümmere ich mich seit 2010 aber noch um deutlich größere Depots, und darin sind die „Schweizer“ (Givaudan, Novartis, Roche, Sonova Holding, BB Biotech) stark vertreten. Ich habe deshalb beschlossen, die Schweizerischen Aktien zur ING-DiBa zu migrieren, weil man von der ING-Diba kostenlos und automatisch den so genannten Tax Voucher ausgestellt bekommt, den man braucht, um sich die erstattungsfähige Quellensteuer von der eidgenössischen Steuerverwaltung zurückzuholen.

            Bei Fuchs Petrolub würde ich bei einem Direktkauf die Stämme bevorzugen, einfach weil sie deutlich billiger sind als die Vorzüge, aber nur einen Cent weniger Dividende abwerfen.
            Bei meinem Sparplan auf Fuchs geht das leider nicht, denn den gibt es natürlich nur auf die noch liquideren Vorzüge.

            Viele Grüße und weiter so, Enno!

            Colibri

  7. Hallo Dennis,

    bist Du bei OnVista? Die Abrechnungen sehen so aus. Vielleicht könntest Du dort in das FreeBuy-Depot wechseln,
    um Deine Kaufkosten weiter zu drücken?

    Viele Grüße

    Colibri

    1. Sorry für die späte Antwort.
      Nein, bin bei der DAB Bank über einen „Zwischenbroker“. Hatte mir mal vorgenommen mich bei anderen Anbietern umzuschauen, aber momentan gibt es wichtigere Themen.

      Viele Grüße!

  8. Hi, sehr interessanter BLOG und besonders Klasse finde ich die Nachvollziehbarkeit. Mit fast 500€ Dividenden bis Mai 2017 bist ja schon ein ganzes Stück voran gekommen. Weiter so! :-) Bin gespannt was bis zum Ende des Jahres da noch kommen mag.
    LG Henning

  9. Moin, bin 24 und in einer ähnlichen Lage.
    Auch was die Höhe unserer bisherigen Investitionen anbelangt können wir uns das Wasser halten.
    Diesbezüglich hoffe ich du machst noch lange deinen Blog sodass ich in gewisser Weise jemanden zum vergleich habe ;)
    Weiterhin viel Erfolg!

  10. Hallo Dennis,
    ich verfolge deine Seite seit Längerem und finde sie sehr übersichtlich aufbereitet. Ich habe mich diesen Sommer ebenfalls auf die Reise im Sinne von B&H begeben. Sehr gut finde ich deine Depot und Dividendentabellen. Wäre es möglich, dass du mir eine Blanko-Exceltabelle deiner Depot und Dividendenauflistung zusendest, damit ich sie mit meinen Werten bearbeiten kann. Ich bin in dieser Materie nicht so bewandert und wäre dir deswegen sehr dankbar.
    Viele Grüße, Sebbi

  11. Hallo Dennis,
    ich kann Dich nur ermutigen und aus Erfahrung bestätigen, das es funktioniert.

    Ich bin schon seit 1995 mit Aktien unterwegs. Seit 2004 als „Einkommensinvestor“. Da habe ich mein Unternehmen gegründet und war von der „entsetzlichen Rente“ befreit.
    Immerhin habe ich hier Ansprüche i.H.v 183€ mtl.

    Die freigewordenen Beträge habe ich dann konsequent in mein Depot investiert.
    Die Krise 2007 war natürlich schmerzhaft, aber darin hatte ich ja schon Erfahrung und
    enstprechend Hornhaut auf der Seele.

    Als Unternehmer mit Aktiendepot bin ich heute das Feindbild fast aller Parteien!
    Und das „Weltsozialamt“ will finanziert werden. Es besteht also eine latente
    Gefahr das Ziel aufgrund „staatlicher Begehrlichkeiten“ am Ende nicht zu erreichen.
    Abschaffung Abgeltungsteuer, die Vermögensteuer ist nur ausgesetzt, nicht abgeschafft und weitere
    Gemeinheiten die wir noch nicht kennen.

    Mich beschäftigt nun das Thema legale Vermögenssicherung.
    Z.B. Überführung des Depots in eine GmbH, oder auch eine Familienstiftung deren Zweck die Versorgung aller Familienmitglieder ist. Hier bin ich erst am Anfang meiner Recherchen und Überlegungen.
    Getreu dem Motto der Vermögenden: Nichts besitzen, aber alles kontrollieren!
    Ich empfehle hier jedem einen Plan zu entwickeln.

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